Bild einer Elektro-Zapfsäule | © Shutterstock

Intelligentes Laden

Einfach Strom tanken? So geht's!

Komfortables Laden mit Mehrnutzen?

In eine andere Stadt fahren und das Elektroauto mit Strom laden – klingt zwar einfach, ist es derzeit aber leider noch nicht. Mal zahlt man nach Zeiteinheit, mal pauschal, mal schaltet man die Säule per App frei, mal per RFID-Karte. 

Da kann es auch passieren, dass in die nächste Reiseplanung für die Recherche nach geeigneten Ladesäulen und der Einrichtung von neuen Kundenkonten etwas mehr Zeit investiert werden muss. Ab April 2020 soll nun für die dringend notwendige Transparenz gesorgt werden.

Ein Wildwuchs an Stecksystemen
 

Leider haben sich in den unterschiedlichen Kontinentalmärkten jeweils eigene Stecksysteme und Standards etabliert, die zum Teil auch bezüglich des Protokolls inkompatibel sind. Innerhalb der kontinentalen Märkte sind die Steck- und Protokollierungssysteme zwar genormt, jedoch hat sich in Abwesenheit einer einheitlichen Vorgabe zum Abrechnungssystem ein Wildwuchs an unterschiedlichen regional gegliederten Konzepten entwickelt; so betreibt in Deutschland fast jeder regionale Stromversorger sowie einige Städte und Unternehmen ein eigenes Netz an Ladestationen, das jeweils einer eigenen Abrechnungsphilosophie unterliegt.

Umrüstung von Ladesäulen nötig
 

Mit den neuen Anforderungen des Mess- und Eichrechts sowie der Preisangabenverordnung (PAngV) soll nun die Basis für eine transparente Abrechnung geschaffen werden. Hierfür müssen alle Bestandsanlagen entsprechend der Auflagen umgerüstet werden. Um die derzeit rund 16.150 öffentlichen Ladestationen (Stand 08. März 2019, Quelle: Bundesnetzagentur) nachzurüsten, begrüßt der Bundesverband eMobilität nun eine längere Übergangszeit, damit die Unternehmen das notwendige Kapital aufbringen und gleichzeitig in neue Anlagen investieren können. Aber auch neu entstehende Ladesäulen müssen die neuen Auflagen erfüllen – mit der ISO 15118 kein Problem.

Intelligente Ladesteuerung mit ISO 15118
 

Die Norm ISO 15118 „Road Vehicles – Vehicle-to-Grid Communication Interface“ eröffnet neue Möglichkeiten für die intelligente Ladesteuerung und einfach zu Hand habende Abrechnungsverfahren. Damit wurden nun endlich die Voraussetzungen für ein einheitliches, grundsätzlich bidirektionales Steuerungssystem und vereinheitlichte Abrechnungsverfahren geschaffen. Auf dieser Basis lassen sich flexible und praxisnahe Ladestrategien darstellen. Im Ergebnis kann man so z.B. die Ladeleistung abhängig vom Energieangebot, der Leitungskapazität und dem Mobilitätsbedarf des Nutzers gezielt steuern, was den Bedarf an erforderlicher Leistung reduziert und in realistische Bereiche bringt.

In A Nutshell

  • Erfahrung in der E/E-Gesamtfahrzeugentwicklung
  • flexible Modelle
  • ISO-zertifiziert
  • modern und zukunftsorientiert
Joachim Knöbel ESG Mobility | © ESG Mobility
Joachim Knöbel
Teamleiter Systemintegration

Frag uns was!

Smart Charging mit ESG MOBILITY
 

Die Unsicherheiten auf Seiten der Kunden und der Energieversorger können nun endlich beseitigt werden: Das Netz bleibt stabil; das komfortable und einfache Laden wird möglich: Einfach Strom tanken muss keine Utopie bleiben. 

Die ESG MOBILITY arbeitet hier bereits an vorausschauenden und zukunftsträchtigen Lösungen. Erfahren Sie mehr bei ESG MOBILITY: https://esg-mobility.com/de/e-mobility/e-mobility-charging