Fran Candal und weitere Experten der ESG Mobility | © ESG Mobility

Gesamtfahrzeug

E/E-ENTWICKLUNG

So bauen wir ein Auto auf einer grünen Wiese

Selten werden die Fahrzeuge auf unseren Straßen komplett neu erfunden. Meist dürfen Konzepte nur kurz für ein Facelift zurück aufs Reißbrett. Trotzdem sind es oftmals genau diese Fahrzeuge, diese Produkte oder Services, die praktisch von Grund auf neu designt werden, das disruptive Element, nach dem wir uns als Endkunden sehnen. Wenn alles Bekannte, alles bisher für gegeben Gehaltene plötzlich infrage gestellt wird, um einer Wert- und Sinnstiftung näher zu kommen, kann etwas wirklich Neues entstehen und sich das Lebel „innovativ“ zu eigen machen.

So ist es kaum verwunderlich, dass es der Traum jedes E/E-Systemdesigners und Ingenieurs ist, an so einer Entwicklung mitzuwirken. Für die Experten in der E/E-Gesamtfahrzeugentwicklung der ESG Mobility geht dieser Traum regelmäßig in Erfüllung. Ihr breit aufgestelltes Wissen konnten sie in zahlreichen Projekten dieser Art immer weiter entwickeln. Heute verfügt das Team der ESG Mobility über Knowhow in allen erforderichen Disziplinen. Angefangen vom agilen Mindset, dem Benchmarking, der E/E-Architektur-Entwicklung und der Systemintegration bis zum Testing und der Steuerung der Zulieferer, die für eine Gesamtfahrzeugentwicklung auf höchstem Niveau nötig sind. Natürlich nach dem Standard Automotive Spice.

Gesamtfahrzeugentwicklung beginnt mit einer Vision
 

Zu Beginn steht zunächst ein Design, oder besser gesagt, eine Vision dessen, wie das Endprodukt für den Kunden bestehen soll. Aus dieser ersten Vision leiten die Experten der ESG Mobility die notwendigen Features ab. Dafür ist es auch erforderlich, die Leistungen anderer Marktbegleiter zu kennen sowie die technologische Roadmap zu verstehen. 

Die Definition der Features ist die eine Sache – eine völlig andere ist es, die Definitionen in eine zuverlässige Funktion zu übersetzen. Im nächsten Schritt geht es daher um die Entwicklung einer logischen Funktionsarchitektur („Logical Function Architecture“). Dafür werden Funktionen in ihre Bestandteile zerlegt, um die auszutauschenden Informationen zwischen den Unterfunktionen zu beschreiben. Zusätzlich unterstützt werden diese durch die Requirements.

Wichtig ist hierbei, wie in fast allen neuen Entwicklungsprojekten, dass von  Beginn an konsequent auf agile Methoden wie Scrum gesetzt wird. Nicht, weil es dieser Tage fancy ist, sich damit zu befassen – sondern weil die Komplexität hoch ist, und weil im Vorfeld nicht abzusehen ist, wie Produkt und Funktionen final auszusehen haben. Über den Entwicklungsprozess hinweg müssen außerdem Änderungen und Anpassungen möglich bleiben – schließlich ist Flexibilität essentiell, um auf den Markt und den Kunden reagieren zu können. Im Scrum ist es nicht erforderlich, dass von Beginn an alle Details vordefiniert und bekannt sind. Nicht zuletzt aufgrund dieser hohen Anpassungefähigkeit ist die Scrum-Methodik zum idealen Begleiter unserer Gesamtfahrzeugexperten geworden.

Im Anschluss folgt nun das konsistent modellierte Design für die technische Umsetzung der Architektur,  Hand in Hand gehend mit der Leitungssatzentwicklung und dem Kommunikationsdesign. Besonderes Augenmerk legt die ESG Mobility dabei auf die Optimierung der Achitektur zugunsten höherer Effizienz bei geringerem Kostenaufwand.

In A Nutshell

  • E/E-Systemdesign von der Feature-Liste bis zur technischen Architektur
  • Optimale Best Practices in Partnerschaft mit Vector PREEVision
  • Konsistentes System als Basis für eine effiziente und funktionale Systemintegration inklusive Testmanagement
  • Agile Methoden zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit
Francisco Candel ESG Mobility | © ESG Mobility
Francisco Candal
Leiter Domäne Gesamtfahrzeugentwicklung

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Auf diesen Schritten aufbauend können Entwickler daraus einzelne Bausteine implementieren, die abschließend im Gesamtsystem verprobt werden. Mit Hilfe eines Laborfahrzeugs kann die ESG Mobility nun die verschiedenen Bausteine funktional integrieren. Bei den anschließenden Tests wird der Prototyp intensiv erprobt, gefundene Symptome werden gründlich analysiert, und gefundene Fehlerquellen werden nachhaltig beseitigt. So stellt die ESG Mobility sicher, dass die Vision unseres Kunden von der Grundidee zur Serienreife gelangt.

In der Praxis erprobt wurde die Expertise der ESG Mobility bereits mehrfach, zuletzt bei den erfolgreichen Zusammenarbeiten mit Karma Automotive und Automobili Pininfarina. Um die Komplexität zukünftiger E/E-Systeme zu vereinfachen, arbeitet die ESG Mobility seit 2019 außerdem in einer strategischen Partnerschaft mit der Firma Vector PREEVision zusammen - nähere Informationen dazu unter diesem Link.

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