• Home
  • News
  • Einfach Strom tanken – jetzt wird komfortables Laden möglich
25.04.2019
Einfach Strom tanken – jetzt wird komfortables Laden möglich

In eine andere Stadt fahren und das Elektroauto mit Strom laden – klingt zwar einfach, ist es derzeit aber leider noch nicht. Mal zahlt man nach Zeiteinheit, mal pauschal, mal schaltet man die Säule per App frei, mal per RFID-Karte. Da kann es auch passieren, dass in die nächste Reiseplanung für die Recherche nach geeigneten Ladesäulen und der Einrichtung von neuen Kundenkonten etwas mehr Zeit investiert werden muss. Ab April soll nun für die dringend notwendige Transparenz gesorgt werden.

Ein Wildwuchs an Stecksystemen
Leider haben sich in den unterschiedlichen Kontinentalmärkten jeweils eigene Stecksysteme und Standards etabliert, die zum Teil auch bezüglich des Protokolls inkompatibel sind. Innerhalb der kontinentalen Märkte sind die Steck- und Protokollierungssysteme zwar genormt, jedoch hat sich in Abwesenheit einer einheitlichen Vorgabe zum Abrechnungssystem ein Wildwuchs an unterschiedlichen regional gegliederten Konzepten entwickelt; so betreibt in Deutschland fast jeder regionale Stromversorger sowie einige Städte und Unternehmen ein eigenes Netz an Ladestationen, das jeweils einer eigenen Abrechnungsphilosophie unterliegt.

Umrüstung von Ladesäulen nötig
Mit den neuen Anforderungen des Mess- und Eichrechts sowie der Preisangabenverordnung (PAngV) soll nun die Basis für eine transparente Abrechnung geschaffen werden. Hierfür müssen alle Bestandsanlagen entsprechend der Auflagen umgerüstet werden. Um die derzeit rund 16.150 öffentlichen Ladestationen (Stand 08. März 2019, Quelle: Bundesnetzagentur) nachzurüsten, begrüßt der Bundesverband eMobilität nun eine längere Übergangszeit, damit die Unternehmen das notwendige Kapital aufbringen und gleichzeitig in neue Anlagen investieren können. Aber auch neu entstehende Ladesäulen müssen die neuen Auflagen erfüllen – mit der ISO 15118 kein Problem.

Intelligente Ladesteuerung mit ISO 15118
Die Norm ISO 15118 „Road Vehicles – Vehicle-to-Grid Communication Interface“ eröffnet neue Möglichkeiten für die intelligente Ladesteuerung und einfach zu Hand habende Abrechnungsverfahren. Damit wurden nun endlich die Voraussetzungen für ein einheitliches, grundsätzlich bidirektionales Steuerungssystem und vereinheitlichte Abrechnungsverfahren geschaffen. Auf dieser Basis lassen sich flexible und praxisnahe Ladestrategien darstellen. Im Ergebnis kann man so z.B. die Ladeleistung abhängig vom Energieangebot, der Leitungskapazität und dem Mobilitätsbedarf des Nutzers gezielt steuern, was den Bedarf an erforderlicher Leistungskapazität reduziert und in realistische Bereiche bringt.

Die Unsicherheiten auf Seiten der Kunden und der Energieversorger können nun endlich beseitigt werden: Das Netz bleibt stabil; das komfortable und einfache Laden wird möglich: Einfach Strom tanken muss keine Utopie bleiben.

Smart Charging mit ESG MOBILITY
Die ESG MOBILITY arbeitet an einem Produktansatz „Smart Charge Device (SCD)“, der die durch die Norm gegebenen Möglichkeiten konsequent nutzt. Das SCD kann als kombinierte Soft- und Hardwareplattform erstmals die Potentiale einer generischen Ladeschnittstelle voll ausschöpfen. Die standardisierten Protokolle zur Abwicklung der Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur sorgen für ein Maximum an Transparenz. Durch die flexible Software-Architektur des SCD können Elektrofahrzeuge auch nach Auslieferung von zukünftigen Verbesserungen der Ladestandards profitieren und sind somit schon serienmäßig für die Zukunft der Energieversorgung und Mobilität gerüstet. Erfahren Sie mehr über die intelligenten Ladelösungen bei ESG MOBILITY: eMobility Charging

zurück